Wir sind ein Teil dieser Erde, ein Teil der Natur, wir müssen lernen mit der Erde und nicht gegen die Erde zu leben, uns einzubringen als ein Teil eines intakten und vollkommenen Systems. Alternative und erneuerbare Energien sind für uns eine Selbstverständlichkeit. Wir lehnen die Tierhaltung nicht ab, aber Massentierhaltung und ähnliche Tierquälereien sind für uns nicht tragbar. Wir sind für eine umfassende Aufklärung über artgerechte Tierhaltung und sanftes Schlachten. Es ist lohnenswert wieder in den natürlichen Anbau von natürlichen Nahrungsmitteln überzugehen, wir lehnen die Genmanipulation in jeder Form ab. ab.
| Die Erde lebt ohne uns weiter, nur wir nicht ohne die Erde. |
Wind, Sonne, Wasser
alles bietet uns eine unbegrenzte Fülle an Energie. Nutzen wir sie also! Wir brauchen keine Atomenergie, wir sind nicht abhängig vom Erdöl und Erdgas, es gibt viele andere Alternativen dazu. Wir lehnen die Atomenergie konsequent ab.
Man ist heute bereits in der Lage dezentral mit Biogasanlagen, Blockheizkraftwerken, Kraftwärmekopplung, aus Algen und vielem anderem Energie herzustellen. Die Abhängigkeit vom Erdöl ist eine künstlich erzeugte Abhängigkeit, die nur dazu dient das Kapital einiger weniger zu mehren. Es gibt noch viele andere Möglichkeiten Benzin oder Öl herzustellen, welche der unbedingten Förderung bedürfen. Auch diese Möglichkeiten müssen im Einklang mit der Natur und dem Menschen stehen.
Natürlich darf auch dabei der sparsame Umgang mit den Ressourcen nicht vergessen werden. Pflanzliche Energiegewinnung, wie der Monokulturanbau von Raps, Topinambur, Palmöl und ähnlichem, ist nicht tragbar für die Umwelt, da dafür ein Raubbau an der Natur stattfindet.
Patente für eine bessere und umweltschonendere Energiegewinnung, welche unter Verschluss gehalten werden, mit dem Ziel den Gewinn einiger Weniger künstlich zu steigern, sollten als sittenwidrig eingestuft und der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt.
| Die Natur bietet uns alles was wir brauchen. |
Tiere als Nahrung
Wir lehnen die Tiernahrung nicht ab, aber Massentierhaltung, Tierquälerei und Tierversuche.
Der Mensch ist individuell, der eine braucht Fleisch, der andere nur einige tierische Produkte, ein anderer braucht überhaupt keine Tierprodukte. In unserer Individualität verschieden zu sein macht uns zu etwas Einzigartigem. Allerding leben wir in einer Zeit, in welcher der Bedarf an tierischer Nahrung nicht mehr so groß ist, da unser Energieverbrauch geringer ist wie vor 100 Jahren. Der benötigt Mensch auch nicht mehr soviel tierisches Eiweiß und kann verstärkt auf pflanzliche Nahrung zurück greifen. Eine Massentierhaltung, in welcher den Tieren Hormone verabreicht werden, damit sie schneller wachsen, Tiere auf engstem Raum zusammen gepfercht werden, damit sie sich nicht bewegen können, oder auch um verstärkt Eier zu legen, ist absolut unnötig, unmoralisch und verträgt sich nicht mit unseren ethischen Grundsätzen. Es ist nicht notwendig täglich Fleisch zu verzehren und es ist bewiesen, dass Tiere, die ein relativ glückliches Leben haben und auch beim Tod keinem Stress ausgesetzt wurden, wesentlich bessere Fleischlieferanten sind, als Tiere aus qualvoller Massentierhaltung. Bewusster essen bedeutet auch, sich Gedanken darüber zu machen, wo dieses Fleisch herkommt und wie diese Tiere gelebt haben, bzw. wie sie gestorben sind. Auch stellt sich immer wieder die Frage: Müssen wir täglich Fleischwaren essen?
Aus diesen Gründen legen wir verstärkten Wert auf eine natürliche artgerechte Haltung und schonende Schlachtung, wobei auf lange qualvolle Tiertransporte, quer durch Europa, verzichtet werden muss.
Auf genetische Manipulationen, mit dem Ziel noch mehr Fleisch in kürzester Zeit zu produzieren, muss konsequent verzichtet werden. Dies gilt auch für das Verfüttern von genmanipulierten Futtermaterial jeglicher Art.
Tiere zur Weiterverarbeitung
Tiere, die der weiterverarbeitenden Industrie dienen, dürfen nicht sinnlosen Qualen ausgesetzt werden. Das heißt alle weiterverarbeitenden Industriezweige müssen für eine schonende und stressfreie Möglichkeit der Ernte dieser Materialien sorgen (Felle, Wolle, Haare, Haut etc.)
Tiere, die zu diesem Zweck gehalten werden, unterliegen selbstverständlich den Regeln der ökologisch artgerechten Tierhaltung.
Auch hier gilt der Grundsatz:
Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt
Tiere als Arbeitskraft
Alle Tiere die als Arbeitskraft genutzt werden, dazu gehören unter anderem Blindenhunde, Tiere im Sicherheitsdienst, Zugpferde, Lastentiere usw., unterliegen strengsten Arbeitsauflagen.
Das heißt, bestehende Vorschriften in Bezug auf Arbeitszeit, Ruhezeiten, artgerechte und gesunde Ernährung und auch die Haltung unterliegen denselben Bedingungen wie für alle anderen Tiere, die sich in menschlicher Haltung befinden.
Tiere als Haustier
Haustiere sind Tiere, die als eigenständiges Familienmitglied gedacht sind. Sie sollten kein Ersatz für Partner oder Kinder sein. Das sollte jedem Haustierbesitzer klar sein.
Vor dem Erwerb eines tierischen Familienmitgliedes muss sich jeder zukünftige Halter über dieses Tier und seiner Haltung eingehend informieren und dieses mittels eines Zertifikates beim Verkäufer nachweisen.
Jedes Tier bekommt einen Chip mit vollständigem Namen des Halters implantiert um Aussetzungen des Tieres zu vermeiden.
Um unüberlegte Käufe oder Geschenke zu verhindern, werden wir eine erhöhte Mehrwertsteuer, d.h. Tiersteuer, auf jedes Haustier legen. Dieses gilt auch für Tierzüchter. Es werden außerdem Neuzüchtungen, die jeder natürlichen Form widersprechen und zu schweren Missbildungen und Folterungen dieser Tiere führen, verboten. Haustiere unterliegen niemals einem Modetrend, sondern sind ebenfalls ganzheitliche Individuen dieser Welt und haben ebenfalls ein absolutes Recht auf ein lebenswertes Leben. Menschen, die ihre sadistischen oder eigennützigen Emotionen auf ihre Tiere übertragen, müssen unter anderem mit sehr hohen Strafen rechnen.
| Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt. |
Pflanzen
Pflanzen sind die Verbindung zwischen allem, sie sorgen für Sauerstoff, produzieren Nahrung für Mensch und Tier. Eine genetische Veränderung dieser Pflanzen, mit dem Ziel einer stärkeren Produktion, somit einer kapitalorientierten Landwirtschaftsindustrie, hat zur Folge, das immer mehr Tiere aussterben und immer mehr Menschen erkranken und allergisch auf einfachste Dinge reagieren. Wir setzen auf natürliche Pflanzen als Nahrung. Es ist erwiesen das natürliche Pflanzen als Nahrung, schneller und langanhaltender satt machen und wesentlich bessere Nährstofflieferanten, sind als künstlich erzeugte Nahrung. Der Körper von Mensch und Tier kann diese Nahrung wesentlich besser verarbeiten, somit dient natürliche Nahrung auch einer verbesserten Gesundheit Um unseren Kindern und allen nachfolgenden Generationen eine gesunde lebenswerte Welt zu erhalten, legen wir verstärkten Wert auf die Renaturierung unserer Umwelt. Dazu gehört die Erhaltung und Wiederherstellung der Auwälder, generell aller stehenden und fließenden Gewässer, grüne Brücken für die Tierwelt, Erhaltung von natürlichen Biotopen mit dem Ziel diese zu erweitern und dem Menschen zugänglich zu machen, sowie eine vermehrte Förderung der Stadtbegrünung. Hierbei legen wir Wert darauf, dass eine weitere Zersiedlung der Landschaft vermieden wird. Dies erreichen wir mit Werterhaltung bzw. Rückbau der vorhandenen Bausubstanz. Die Regeneration der Pflanzenwelt in all ihrer Vielfalt steht für uns gleichwertig wie der Mensch und das Tier.
Pflanzen als Nahrung
Wir setzen deshalb auf eine ökologisch-biologische Landwirtschaft, mit Vermeidung der Monokultur und dem absoluten Verzicht auf chemischen Pflanzenschutzmitteln. Genmanipulation ist Umweltzerstörung. Wir wenden in der Tier-und Pflanzenzucht die Auslese auf Basis der natürlichen Gesetze an. Die verstärkte Förderung der Kleinbauern und somit dem regionalen Anbau von Nahrungsmitteln erreichen wir durch erhöhte Importsteuern auf Nahrungsmittel, die aus dem Ausland importiert werden, obwohl eine heimische Produktionsmöglichkeit besteht. Dadurch wird gleichzeitig eine Verringerung von Transporten erreicht, welche die Umwelt unnötig belastet. EU-Richtlinien, die unserem einheimischen Bedarf widersprechen, sind für uns nicht bindend. Für uns gilt der Grundsatz von Angebot und Nachfrage, wobei hier der Grundsatz gilt: Qualität vor Quantität. Somit fallen Subventionen und Produktionsquoten weg. Dies gilt allerdings nicht für den Fischfang, da wir eine Überfischung und Ausbeutung der Meere ablehnen.
Waldwirtschaft
In der Waldwirtschaft wird auch die Mischkultur gefördert. Es gelten hier auch die Richtlinien wie für die ökologische und nachhaltige Landwirtschaft. Bei der Ernte ist für eine sinnvolle Wiederaufforstung zu sorgen.
Stadt- und Landentwicklung
Eine natürliche Stadt- und Landentwicklung bedeutet für uns, dass die Natur mit einbezogen wird. Der Zersiedlung der Landschaft durch ständiges Erweitern von Wohnsiedlungen, Einkaufszentren und Freizeitparks, welche nur dem kommerziellen Zweck dienen, wird Einhalt geboten. Vor dem Neubau steht die Möglichkeit der Sanierung, Umnutzung bzw. Umbau. Sollten die Maßnahmen nicht möglich sein, wird über den Neubau entschieden, d. h. der Sinn und Zweck des neuen Gebäudes muss dem Gemeinwohl dienen. Baulücken in Städten werden gezielt renaturiert und der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt (Parks, Spielplätze etc.) Um der Natur mehr Möglichkeiten der Entfaltung zu geben, wird auf Fassaden-und Dachbegrünung wert gelegt.
Abfallversorgung
Für eine natürliche Umgebung des Menschen gehört auch die Vermeidung von Abfällen aller Art.
Wir fördern die Produktion langlebiger Güter, um der Verschwendung der natürlichen Ressourcen entgegen zu wirken. Dies bedeutet die Produktion von langlebiger, qualitativ hochwertiger Ware und der Abbau von minderwertiger Ware, sowie Verpackungsmaterialien aus Erdöl (Plastiktüten oder Flaschen, Folien, Einwegmaterialien etc.). Gleichzeitig wird so der Müllberg verringert. Bei der Produktion der Güter muss auf deren Wiederverwendbarkeit der verwendeten Materialen geachtet werden. Für die gesamte Industrie gilt die Verpflichtung für eine höchstmögliche Umweltverträglichkeit der Produktionsstätten zu sorgen, d.h. zum Beispiel Filteranlagen bei Abwasser und Abgase, für eine sinnvolle Verwendung der Energien und eine umweltschonende Entsorgung der Abfallprodukte. Der Umbau der vorhandenen Industrie wird schrittweise in Angriff genommen und bei Bedarf vom Staat gefördert.
Die Umweltauflagen gelten auch für alle privaten und öffentlichen Gebäude.
Energieversorgung
Die Energieversorgung unseres Landes wird schrittweise von fossilen Brennstoffen auf umweltfreundliche ökologische Energie umgestellt (Wind, Wasser, Solar, Biogas) sowie auf natürliche nachwachsende Rohstoffe wie z. B. Holz und ähnlichem. Patente, die der natürlichen Energiegewinnung dienen könnten, aber aus kommerziellen Gründen zurückgehalten werden, werden als sittenwidrig eingestuft und der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Um der Monopolbildung der Energieversorgungsunternehmen entgegen zu wirken, muss Energie dezentral verwaltet werden.
Atomkraftwerke werden nicht benötigt. Energiepolitik geht jeden etwas an.
Verkehrspolitik
Im Interesse der Natur wird das Schienennetz für Personen-und Gütertransport wieder hergestellt. Daraus ergibt sich, dass die rollende Lagerhaltung (Massentransport durch LKW) verringert wird. An besonderen Verkehrsknotenpunkten werden Güterumschlagplätze eingerichtet, um Städte und Dörfer mit den Gütern umweltschonend zu versorgen. Dadurch wird der Transportweg von Gütern durch LKWs auf ein Minimum begrenzt. Auf den Güterfernverkehr der mit LKWs durchgeführt, wird eine stark erhöhte Maut gelegt. Für diese Fernfahrten gelten besondere Bestimmungen.
Binnenschifffahrt
Die Binnenschifffahrt wird gefördert. Vorhandene Wasserwege werden auf natürlichem Weg saniert. Die Binnenschifffahrt unterliegt denselben ökologischen Umweltbedingungen wie der Schienen- und Autoverkehr.
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