Griechenland und der Ausverkauf
Im Angesicht des offensichtlichen Bankrotts von Griechenland stellt sich allen die Frage:
„Helfen oder nicht helfen?“
Gibt es etwas dazwischen?
Die Frage, wie es soweit kommen konnte, können wir alle beantworten.
Eine Lüge und Verschönerung folgte der anderen und irgendwann war die Lüge so groß, dass sie nicht mehr vertuscht werden konnte.
Es sind die Banken, die so geschickt manipulieren können, so geschickt täuschen können, dass wir dreimal hinschauen müssen und dennoch erst beim vierten oder fünften Mal erkennen worum es wirklich geht.
Die Einführung des Euros war der offizielle Startschuss für den Ausverkauf der Länder und die politischen Übernahme derselben durch die Banken.
Offensichtlich steht natürlich eine politische Spitze in jedem Land, aber immer mehr sind zu Marionetten der Banken geworden. Nun kann man es eigentlich nicht mehr übersehen. Länder, wie Portugal und Spanien werden bereits leise erwähnt, aber Griechenland ist die Teststrecke.
Wie weit und wie schnell schaffen die Banken ihr Ziel? Welche Lügen müssen sie verbessern? Wie gutgläubig ist der europäische Bürger? Und wie lange hält das Helfersyndrom bei den europäischen Bürgern?
Das sind alles Fragen die sich die Banken stellen und deshalb schauen sie gelassen zu, wie Griechenland am Boden kreucht und die Länder, vorneweg Deutschland, gegenseitig versuchen dem anderen diese kapitalen Lasten aufzuhalsen.
Es stellt sich für uns nicht die Frage: „Helfen oder nicht helfen“, sondern eher, „Wie lange braucht es, bis Europa komplett den Banken gehört?“
Geld ist zu einer Ware geworden. Geld hat schon lange keinen Tauschwert mehr. Es ist ein eigenständiges Produktionsgut geworden und regiert unser Leben.
DIESER Zustand muss beendet werden, vorher brauchen wir gar nicht überlegen, ob wir Griechenland helfen.
Denn verloren hat es so oder so…
Wir können nur entscheiden, welches Tempo dabei vorgelegt wird.